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Aktiv durch die Weihnachtszeit- geht das überhaupt?

Updated: Dec 18, 2019

Heute im Adventsspecial: Wie überlebt ihr die Weihnachtszeit, ohne zur Christbaumkugel zu mutieren? Die besten Tipps und Tricks für euch gesammelt! 

Christmas Action by Tuula Pekkala on Unsplash

Ein fröhliches, warmes und adventliches Hallo, liebe Community! 

Seid ihr auch schon komplett im Adventsfieber angekommen? Knabbert ihr beim Lesen dieser Zeilen vielleicht grade ein paar selbstgebackene Plätzchen oder schlürft ein Tässchen Glühwein? Wenn ja, macht weiter! Genießt es! 


Der Advent gehörte für mich schon immer zu einer der schönsten Zeiten im Jahr. Überall glitzert es, duftet gut, Freunde und Familie verbringen bewusst Zeit miteinander und selbst der stressige Geschenkekauf hat etwas Bezauberndes, wenn man sich dabei vorstellt, wie die Beschenkten sich bald darüber freuen werden. Ja, ich gebe es ganz offen zu: ich liebe die Vorweihnachtszeit. 


Christmas Candy by Marc Markstein on Unsplash

Eins gehört wirklich immer dazu: essen, essen, essen. Erst überschlagen sich die Weihnachtsfeiern von Freunden, der Arbeit, dem Verein und auch jeder weiteren eng bis wenig eng zusammenhängenden Gruppe von Menschen in der Vorweihnachtszeit. Und wenn es dann soweit ist, überschlagen sich die Omas, Mamas und andere begnadete Köche der Familie, um das leckerste Essen auf den Tisch zu zaubern. Und Tag für Tag, Essen für Essen, Gabel für Gabel fühlt man sich zwar satt und zufrieden, aber eine kleine, gemeine Stimme wird zugleich immer lauter: Was ziehst du eigentlich an Silvester an? Dein schönes Kleid wird dir jedenfalls bald nicht mehr passen…


Muss das denn sein? Kann man den Spagat zwischen maximalem Schlemmern und guten Gefühl nicht doch irgendwie hinbekommen?

Ich habe mich für euch umgehört, liebe Community. Und wir haben Glück: Es gibt einige Zeitgenossen, die tatsächlich schon Lösungen für dieses Dilemma finden konnten. Spannend ist, dass es ganz unterschiedliche Problemlöseansätze gibt. Um euch die besten Tipps und Tricks vorzustellen unterteile ich die Adventskünstler in meinem Umfeld in drei Typen.


Tough Athlete by Hipcravo on Unsplash

1. Die ganz Harten.

Ich hatte es ja fast befürchtet. Es gibt sie tatsächlich unter uns: Menschen, die selbst in der Adventszeit ausreichend Sport treiben. Und sich dementsprechend natürlich auch keineswegs schlecht fühlen, wenn der dritte Kloß dem Gänsebraten hinterher in den Magen wandert. 

Tabea (26) verrät mir, wie sie das macht: „Wenn ich keine Lust hab, mich in das kalte Schmuddelwetter rauszubewegen, lege ich die Sportsession einfach in den Keller. So verliere ich wenig Zeit, bin schnell wieder mitten im Weihnachtsgeschehen und habe trotzdem etwas für mich und meinen Körper getan.“

Ich finde das einen super Ansatz. Und damit die Hürde leichter zu überwinden ist, habe ich euch unten mal ein paar Sportworkouts zusammengestellt*, die sich super auch zuhause machen lassen. Also, los geht’s! 😊

Auch Felix (30), lässt sich nicht lumpen. „So warm wie es aktuell ist, kann man immer noch super eine Runde draußen laufen gehen. Und wäre das nicht möglich, würde ich mich zwischenzeitlich ins Fitnessstudio verziehen. Ich genieße die kurzen Pausen vom Festtagstrubel und kann das leckere Essen danach umso besser genießen.“ 

Stephan (35) hat sich einen extra Motivationsschub gesucht: „Ich bin dieses Jahr nun schon zum zweiten Mal beim Bonner Nikolauslauf mitgelaufen. Wenn man sich einmal angemeldet hat, gibt’s kein Zurück mehr!“ 

Auch eine gute Idee, wie ich finde! Ein Lauf mit vielen anderen Laufbegeisterten motiviert und führt zu einer Verbindlichkeit, die sogar den Glühweindurst besiegen kann!


Timer by Ales Krivec on Unsplash

2. Die Ernährungstrickser.

Falls das in euren Ohren nun alles schön und gut, aber doch etwas zu anstrengend klingt, könnt ihr euch vielleicht eher mit der Kategorie der Ernährungstrickser identifizieren. 

Was das sein soll, fragt ihr euch?

Tobias (27) gab mir den Tipp, dass sich die Adventszeit hervorragend zum Intervallfasten eignet. „Ich schlage mir abends den Bauch voll und esse dann bis zum nächsten Mittag erstmal nichts mehr. 8 Stunden lang ist Nahrungsaufnahme erlaubt, 16 Stunden lang nicht. Das klappt super!“

Unter Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten genannt, versteht man also das zeitweilige Verzichten auf Nahrungsaufnahme (Mitchell et al., 2010). Man kann es so wie Tobias machen und auf eine Zeitspanne von 8 Stunden Nahrungsaufnahme eine Pause von 16 Stunden einlegen. Eine andere Alternative ist das sogenannte 5:2 Modell: An 5 Tagen die Woche wird normal gegessen (das wären dann die Weihnachtstage plus einen vorher und nachher), an den darauf folgenden zwei Tagen wird nur ein Viertel der üblichen Nahrungsaufnahme konsumiert. Die aktuelle Forschungslage ist sich bezüglich der Effekte des Intervallfastens im Gesamten zum heutigen Zeitpunkt zwar noch nicht einig, allerdings erhärtet sich der Verdacht, dass Intervallfasten ähnliche Effekte wie eine Diät nachweist (Mattson et al., 2017). Positiver Nebeneffekt: Dadurch, dass es kein strenges Verbot bestimmter Nahrungsmittel gibt, ist laut Ernährungsexperten der psychologische Verlusteffekt geringer und das begrenzte Essen fällt somit leichter! 

Vielleicht probiere ich das im nächsten Advent tatsächlich auch mal aus…


Food Lover by Pablo Merchán Montes on Unsplash

3. Die Besinnlichen. 

Es gibt noch eine dritte Gruppe mit einem ganz anderen Ansatz. Ich nenne sie die „Besinnlichen“, weil ihre Aussagen in meinen Ohren sehr weihnachtlich klingen.

Renate (66) und Celia (24), treiben das ganze Jahr über fleißig Sport. An den Weihnachtstagen nehmen sie sich hiervon jedoch eine Auszeit und fühlen sich dennoch ganz und gar nicht schlecht: „Man sollte die Völlerei und den Glühwein einfach genießen und schon mal Vorsätze fürs neue Jahr fassen! Auch ein gemütlicher Spaziergang mit der ganzen Familie kann schon helfen, sich trotz des Festschmauses wohl zu fühlen.“ Sehr wahr. Auch Felipe (26) gibt sich dem Weihnachtsvergnügen voll und ganz hin. „Hin und wieder mache ich mal mit der Plätzchendose ein paar Bizeps Curls, um das schlechte Gewissen zu beruhigen.“  …Na, das würde ich ja gerne sehen! :D 


Im Endeffekt kann man wohl sagen, dass es diverse Möglichkeiten gibt, mit einem guten Gefühl auf keine Advents-Leckerei verzichten zu müssen.

Die Ansätze sind so verschieden wie wir Menschen selbst und das ist auch genau richtig so. Hauptsache, jeder fühlt sich mit seinem Vorgehen wohl und kann sich entspannen und genießen.


In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderschöne Weihnachtszeit, kommt gut ins neue Jahr und wir sehen uns spätestens im Januar wieder. Denn auch im nächsten Jahr gilt natürlich:


Your sports. Your life.


Eure Ines


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*Workouts 

Bauch Beine Po Empfehlung: https://www.youtube.com/watch?v=x26MyWBJ7II

HIIT Empfehlung: https://www.youtube.com/watch?v=jUa00O7whXg

Yoga Empfehlung: https://www.youtube.com/watch?v=LOi9B2Syej8

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