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The one thing for 2020

Updated: Dec 28, 2019

Neujahrsvorsätze... wer kennt sie nicht? Man schaut auf das vergangene Jahr zurück, reflektiert, was man alles hätte anders machen können und kommt recht schnell auf die EINE Sache, die man im neuen Jahr unbedingt anders angehen oder sagen wir lieber besser machen möchte... In den meisten Fällen ist die Antwort ganz klar: MEHR SPORT.

Photo by Roven Images on Unsplash

Gemäß einer Studie von Forsa/DAK-Gesundheit (2018) liegt der Wunsch nach mehr Bewegung und Sport unter den Top 3 der beliebtesten Neujahrsvorsätzen der Deutschen. Den 1. Platz kürt "Stress vermeiden oder abbauen" - was ja, wie man weiß, auch sehr gut durch Sport geht....


Wenn der Wunsch nach weniger Stress und mehr Sport so groß ist, warum schaffen es dann so viele von uns nicht, unsere Vorsätze einzuhalten? Wieso kapitulieren so viele von uns nach 1, 2, 3 Monaten und fallen in das alte Muster zurück? Wieso fällt es uns so schwer, unsere Vorsätze knallhart das Jahr über durchzuziehen?


Wir möchten euch, liebe Community, gerne dabei helfen, 2020 zu eurem Jahr zu machen. So magisch wie die Zahl 2020 ist, soll auch das Ergebnis eurer eingehaltenen Vorsätze sein. Damit ihr Ende nächsten Jahres stolz und zufrieden auf das Erreichte zurückblicken könnt.


Wir haben uns 3 Hilfestellungen überlegt, die euch im Jahr 2020 unterstützen sollen:


1. Ziel vs. Vorsatz:

Vorsätze sind schön und gut, aber wenn man ehrlich ist, sind sie meist viel zu vage, als dass sie auch nur ansatzweise helfen könnten, wirklich etwas zu verändern. Jetzt mal im Ernst: Was bedeutet weniger Stress? Was bedeutet mehr Sport? Was ist schon weniger und was ist schon mehr? Damit machen wir es uns viel zu leicht und schwer zu gleich. Denn das, was wir nicht quantifizieren, können wir auch nicht messen und letzten Endes auch nicht erreichen.


Daher ist unser 2020 Credo Nr. 1: Ziel statt Vorsatz!


Photo by Zoe Reeve on Unsplash

Wir wollen uns konkrete Ziele setzen, die wir Fakten statt Vermutungen schaffen. Denn nur so wissen wir, ob wir auch wirklich "weniger" Stress oder "mehr" Sport gemacht haben. Es gibt viele Zielsetzungsmethoden, die man nutzen kann (z.B. SMART, Objectives & Key Results, etc.). Im Grunde geht es aber immer unterm Strich darum, sich zunächst zu überlegen "was will ich erreichen?" und anschließend "wie weiß ich, ob ich mein Ziel erreicht habe?". Machen wir es anhand eines Beispiels mal konkret:

Was: Ich möchte eine super Tennisspielerin werden.

Wie: Ich gewinne 90% aller Tennis Matches gegen gleichrangige oder bessere Spieler.



Würde ich nur das "Was" formulieren (gleichzusetzen mit einem Vorsatz), dann ist das Ergebnis letztlich schwammig. Denn wann weiß ich, ob ich super bin oder nicht?

Dadurch, dass ich es mit den 90% gewonnenen Matches quantifiziere, kann ich das Training auf die Matches ausrichten und eine Strichliste führen, um zu überprüfen, ob ich meine Match Quote von 90% auch wirklich erreiche. Wenn ich das schaffe, weiß ich, dass ich mein Ziel erreicht habe.



2. Gewohnheit vs. Disziplin:

Sich selbst zu disziplinieren fällt oftmals ganz schön schwer... Denn Disziplin aufzubringen kostet Kraft, Energie und Willensstärke. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass viele von uns das, was wir uns vornehmen, vielleicht 1,2,3 Monate durchziehen, aber uns dann einfach die Puste ausgeht.


Das Problem ist zum einen, dass wir uns oftmals übernehmen. Wenn wir seit 3 Jahren nicht mehr Laufen waren und uns dann einen Marathon als Vorsatz nehmen, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dieses Ziel nicht zu erreichen. Denn wir müssen extrem viel Energie und Kraft aufbringen. Wir überfordern uns schon bevor wir überhaupt gestartet haben. Nachhaltiger wäre es, sich ein weniger einschüchterndes Ziel als Etappenziel zu setzen: Zum Beispiel einen Halb-Marathon in einer gewünschten Zeit zu absolvieren.


Photo by Sydney Rae on Unsplash

Ein weiteres Problem liegt darin, dass wir davon ausgehen, uns unermüdliche Disziplin antrainieren zu müssen, um die unangenehmen Hürden auf unserer Reise zu überwinden und Meilensteine zu erreichen. Doch eigentlich müssen wir nur so viel und so lange Disziplin aufbringen, bis wir eine bestimmte Verhaltensweise zur Gewohnheit gemacht haben. Wir geben einfach zu schnell auf.



Unser 2020 Credo Nr. 2: Gewohnheit statt Disziplin!


Gemäß einer Studie von Phillippa Lally (University of London) dauert es im Durchschnitt 66 Tage, um eine neue Gewohnheit angenommen zu haben. Das bedeutet, dass wir nicht auf den Horizont von 365 Tagen schauen sollten, wenn wir uns unser Ziel vornehmen, sondern wir sollten uns überlegen, welche Verhaltensweise uns dabei helfen wird, unser Ziel zu erreichen und diese 66 Tage durchhalten. Denn dann ist sie in Fleisch und Blut übergegangen und wir brauchen keine extra Disziplin und Kraft mehr, um durchzuhalten. Es geht schlichtweg einfach leichter.



3. Tatsachen vs. Unverbindlichkeit:

Wir legen unsere Neujahrsvorsätze oftmals zu Silvester fest, wenn wir neben der Freundin / dem Freund stehen und hoffnungsvoll auf das neue Jahr blicken. Oftmals fragen wir uns sogar gegenseitig: "Und, was hast Du Dir so fürs neue Jahr vorgenommen?" und teilen unsere ersten Gedanken und Ideen... Aber wenn wir ehrlich sind... wer kann sich danach schon an diese unverbindlichen Worte erinnern? Wenn es hoch kommt, erinnert man sich noch selbst an die eigenen Worte... aber ehrlich gesagt... vielleicht war man nach dem ein oder anderen Glas Wein doch etwas zu optimistisch und hat zu hochgegriffen? Zum Glück kann sich keiner daran erinnern...


Und genau das ist das Problem: Dahingesagte Worte. Etwas Unverbindlicheres gibt es gar nicht! Im Grunde belügt man sich selbst, weil man auf nichts festgenagelt werden kann. Eigentlich logisch. Denn sich auf etwas festnageln zu lassen, erscheint im ersten Moment unangenehm. De facto schafft es aber Tatsachen. Etwas daher zu sagen kann unverbindlicher nicht sein. Und Unverbindlichkeit ist zum Scheitern verurteilt. Kein Wunder also, wenn wir nicht das schaffen, was wir uns vorgenommen haben, wenn wir keine Tatsachen schaffen.


Unser 2020 Credo Nr. 3: Tatsachen statt Unverbindlichkeit!


Photo by Guille Alvarez on Unsplash

Um dieses Jahr auch wirklich das Vorgenommene zu erreichen, müssen wir Tatsachen schaffen, indem wir über unsere Ziele offen mit anderen sprechen. Denn so werden wir uns ihnen gegenüber verpflichten. Gerade Sportziele können sehr herausfordernd sein... Daher dachten wir uns, nutzen wir doch dieses mal Power der Sport Community und haben uns eine Sport Challenge für 2020 für euch überlegt.


Die Idee ist ganz simpel: Wir teilen unsere Sportziele untereinander, die mit den gleichen Sportzielen schließen sich zusammen und motivieren sich gegenseitig, das gemeinsame Ziel zu erreichen. So können wir dieses mal auch wirklich unsere sportlichen Vorsätze Wirklichkeit werden lassen.


Also, ready, set, GO:

  1. Du überlegst Dir Dein persönliches Sportziel für 2020.

  2. Du schickst uns Dein Sportziel 2020 zu.

  3. Wir connecten euch untereinander mit den gleichen Sportzielen.


Du kannst uns Dein Sportziel per E-Mail an team@asgoodaspros.com, Facebook oder Instagram Messenger schicken. Wenn Du magst, erstellen wir auch noch ein Bild mit Deinem Sportziel für Dich, welches Du freiwillig bei Instagram mit dem Hashtag #newyearnewme posten kannst. Vergiss nicht uns mit @asgoodaspros und einen sportlichen Freund zu vertaggen. Durch das Nominieren unserer Freunde, animieren wir viele andere, ihre Sportziele ebenfalls zu teilen.


Also, bist Du ready das nächste Jahr mit Vollgas zu starten, damit 2020 magisch wird?

Dann mach bei der Sport Challenge mit und übertriff Dich selbst.


Your Sports. Your Life.


Cheers,

Deine Caro

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